von Andreas Buchholz

Der Vortrag wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 4. April 2013 gehalten.

 

Befund

Für viele Wanderer, Spaziergänger und Freizeitsportler bildet der sogenannte „Kalker Weg“ einen beliebten Zugang zum Forst an der Tomburg. Er tangiert zunächst als schnurgerader Feldweg das Neubaugebiet im Wormersdorfer Westen und führt nach seinem Eintritt in den Wald in leichten Kurven unterhalb der Kuppe des Wolfsberges bis zu den „Alten Weihern“ bei Todenfeld. Etwa 200 m nachdem man den Wald betreten hat, trifft man auf eine umzäunte Lichtung, aus der im Frühjahr und Herbst der Steigerbach in Richtung Meckenheim plätschert, der sogenannten „Weiherwiese“. Unmittelbar in der Ecke der Wiese, in der der Bachlauf die Lichtung verlässt, steht ein relativ grob behauener rechteckiger Grenzstein von ca. 20 x 20 x 235 cm (BxTxH). Auf einer Seite ist die Zahl 22 eingeschlagen. Bei genauer Betrachtung erkennt man auf der angrenzenden, der Wiese zugewandten Seite zwei stark verwitterte, erhaben herausgearbeitete Buchstaben, die wie „CT“ aussehen (vergleiche auch Abbildung 1).

Grenzstein Nr. 30 nordöstlich der Tomburg.
Abbildung 1: Grenzstein Nr. 30 nordöstlich der Tomburg.

Dieser Grenzstein hat weitere „Artgenossen“: An der nordöstlichen Wiesenecke findet man im Wald auf einem kleinen Erdwall einen Stein mit der Nummer 24, die Buchstaben sind hier allerdings fast bis zur Unkenntlichkeit verwittert. Folgt man von da dem Graben bzw. Erdwall so stößt man im weiteren Verlauf auf die Steine 25, 26, 28, 29 und 30 (siehe Tabelle 1 und auch Abbildung 3). Ein weiterer Stein Nr. 13 steht am Kalker Weg und ein weiterer „1A“ in der Nähe des Parkplatzes Kurtenbusch.

In einschlägigen heimatkundlichen Übersichten [ 1, 2, 3 ] finden diese Steine keine Erwähnung.

 


Tabelle 1
: GPS-Koordinaten der Grenzsteine, aufgenommen mit handelsüblichem Mobiltelefon, Genauigkeit: +/- 10 m

Grenzstein

Breite [°]

Länge [°]

1A

N 50.592121

O 6.968867

13

N 50.598870

O 6.967026

22

N 50.601740

O 6.972362

24

N 50.600930

O 6.974534

25

N 50.599930

O 6.974223

26

N 50.599621

O 6.974140

28

N 50.598778

O 6.975606

29

N 50.598777

O 6.977482

30

N 50.598862

O 6.978743

 

 

Soweit die Patina eine Beurteilung zulässt, scheinen die Steine überwiegend aus Grauwacke zu bestehen. Der Stein 26 fällt etwas aus dem Rahmen: Er ist offenbar aus Basalt. Weiterhin fehlt an diesem die „CT“-Aufschrift. Eventuell wurde er durch Umarbeitung eines schon vorhandenen Grenzsteines in die Serie mit durchgehender Nummerierung aufgenommen. Allen anderen Steinen ist gemeinsam, dass die Zahl eingekerbt wurde, während die Buchstabengruppe erhaben heraus­gearbeitet wurde. Dies erfordert eine relativ aufwändige Herstellung, da nahezu die gesamte Seitenfläche abgetragen werden musste.

Interessant ist auch der Graben, an dem die meisten dieser Grenzsteine stehen: Dieser wurde einseitig ausgeworfen, so dass auf der der Tomburg zugewandten Seite ein kleiner Wall entstand. Da er in seinem Verlauf leichte Senken schneidet, ist er offenbar schon in seiner ursprünglichen Funktion als Grenzmarkierung und nicht zur Entwässerung angelegt worden. Die Grenzsteine stehen an diesem Graben auf der Seite ohne Wall, die Seite mit der Beschriftung „CT“ zur Wallseite hin ausgerichtet (siehe Abbildung 2). Ähnliche Gräben treten auch ohne entsprechende Grenzsteine auf, so im Waldstück gegenüber von Grenzstein „1A“.

 

Abbildung 2: Grabenprofil der Waldgrenze: Heutige ungefähre Abmessungen.

 

Grabenprofil der Waldgrenze: Heutige ungefähre Abmessungen.
Abbildung 2: Grabenprofil der Waldgrenze: Heutige ungefähre Abmessungen.

Es gibt diverse Beispiele von historischen Grenzsteinen, die verschiedene Herrschaftsgebiete trennen, bei denen die Beschriftungsseite dem jeweiligen Herrschaftsgebiet zugewandt ist. In diesem Sinne müsste sich das Buchstabenkürzel auf das Territorium beziehen, das in Richtung Tomburg liegt. Dieses Gebiet ist heute kein Stadt- oder Privatwald, sondern Landesforst, der früher als sogenannter Kammerbusch Bestandteil zum großen Flamersheimer Wald gehörte, der ursprünglich das gesamte Waldgebiet zwischen Hilberath, Rheinbach, Flamersheim und Bad Münstereifel umfasste.

Historische Einordnung

Gerhard Naumanns Buch „Zur Forstgeschichte des Flamersheimer Waldes“ [4] ist eine Fundgrube von historischem Material, das eine Erklärung für den Ursprung und Zweck dieser Grenzsteine liefern könnte. Die folgenden Ausführungen basieren weitgehend auf seiner Arbeit und fassen die umfangreichen Ausführungen sehr stark verkürzend zusammen.

Der Rheinbacher Stadtwald wie auch der Wald an der Tomburg waren ursprünglich Bestandteil des großen Flamersheimer Waldes, der in Ottonischer Zeit ein „Königswald“ war, d.h. dem König gehörte. Dabei darf man nicht unbedingt heutige Eigentumsbegriffe auf die damalige Zeit übertragen. Wegen der geringen Bevölkerungsdichte wurden seinerzeit im wesentlichen Jagdrechte geregelt. Dieser Wald wurde offenbar als permanentes Lehen an die Herren der Tomburg vergeben. Nach dem Aussterben des Ezzonen-Geschlechtes ging der Wald im 11. Jh. durch Schenkung an das Stift Mariengraden in Köln, der Grablege der Ezzonen-Tochter und polnischen Königin Richeza – die dadurch auch nach ihrem Tod von den Einnahmen des Waldes profitierte. Den Bewohnern der vielen umliegenden Dörfern wurden diverse Nutzungsrechte gewährt, im wesentlichen zur Waldweide und zum Holzfällen. Durch den weiteren Verlauf des Mittelalters bis in die frühe Neuzeit hatten sich diese Nutzungsrechte soweit im Bewusstsein der Bevölkerung verfestigt, dass sich die Inhaber der Nutzungsrechte als rechtmäßige Eigentümer („rechte Erben“) verstanden. Im 18. Jahrhundert war dieser Prozess soweit fortgeschritten, dass die Nutzungsberechtigten einen Versuch unter­nahmen, den ursprünglich gemeinschaftlich bewirtschafteten Wald unter sich aufzuteilen, um ihn dann individuell ausbeuten zu können. Möglich war dieser Prozess nur dadurch, dass er von den herrschenden Territorialmächten, dem Herzogtum Jülich und dem Kurfürstentum Köln, gefördert wurde, da diese beiden Kräfte ebenfalls - als Anerkennung für ihre hoheitliche Aufsicht - an der Bewirtschaftung beteiligt waren. Zu diesem Zweck war ihnen die Nutzung bestimmter Waldgebiete, der sogenannten Kammerbüsche, vorbehalten,. Im Wesentlichen waren dies der sogenannte Eckelsgrund (westlich von Todenfeld) und der Kammerbusch Tomberg, zu dem das hier betrachtete Waldgebiet gehört. Bei einer Aufteilung des Waldes erhofften die beiden Landesherrschaften offenbar durch das vollständige Eigentum den eigenen Profit erhöhen zu können.

Zur Vorbereitung der Aufteilung wurde der Wald genau vermessen. Bei Naumann sind Karten der beiden Kammerbüsche abgebildet [4; S. 91, 92], die von dem Geometer P. Müller um 1781 zur Vorbereitung der Teilung angefertigt wurden.

Noch bevor man sich über die Aufteilung des restlichen Waldes einigen konnte, wurden die Kammerbüsche aus dem Wald herausgetrennt und den beiden Landesherrschaften übertragen. Der restliche Teilungsprozess verzögerte sich dann durch die französische Besetzung der Rheinlande und die Napoleonische Herrschaft um mehrere Jahrzehnte bis in preußische Zeit. Zu diesem Zeitpunkt war der Kammerbusch Tomberg allerdings schon länger im Eigentum der Landesherren.

Auf der Karte von 1781 [4; S.91] ist der Tomberger Kammerbusch nicht weiter unterteilt. Es gibt praktisch keine Wege, die das Waldgebiet durchschneiden. Dies steht im Gegensatz zur der einige Jahre später angefertigten französischen Tranchot-Karte Rheinbachs von 1808-10 [5], die in diesem Gebiet mehrere Wege aufweist, die allerdings völlig vom heutigen Wegenetz abweichen. Insbesondere ist der heutige Kalker Weg auf beiden Karten nicht vorhanden. Allerdings weist die Karte von 1781 eine genaue Aufzeichnung von Grenzbäumen und Grenzsteinen auf.

Überträgt man die Karte von 1781 anhand der wenigen möglichen Referenzpunkte (Tomburg und Eulenbach) in eine moderne topographische Karte und vergleicht diese mit den Positionen der Grenzsteine, so fällt auf, dass die Grenzsteine ziemlich genau auf der alten Grenze von 1781 stehen, dort allerdings noch nicht eingezeichnet waren (Abbildung 3). Angesichts der Qualität der Karte kann man daher davon ausgehen, dass die Grenzsteine zum Zeitpunkt ihrer Entstehung noch nicht vorhanden waren, sondern später gesetzt worden sein müssen.

Naumann schreibt dazu [4; S.90]:

„Über die Teilung der beiden Kameralwälder gab es zwischen den Mitherren einen umfangreichen Schriftverkehr, Gutachten, Streit über die Gutachten und Verhandlungen. Jülich konnte sich am Ende 1783 gegen von Dalwig [den kurkölnischen Lehnsmann, Anm. d. Verfassers] durchsetzen und bekam den Tomberger Busch zugesprochen. Dieser wurde damit landesherrlich, später staatlich und ist heute noch der Kern des Staatswaldreviers Tomberg des Forstamtes Bonn/Kottenforst-Ville. … Jülich beeilte sich nun, den Tomberger Busch in Besitz zu nehmen und entfaltete darin demonstrativ Aktivitäten: An der Grenze zum Wormersdorfer Erbenwald wurde ein Graben ausgehoben, auch um sich vor der dort stattfindenden Viehtrift zu schützen, man reinigte den verfallenen Hauptflutgraben und setzte 25 Grenzsteine mit den Initialen Jülichs. Die Steine bezog man aus Oberwinter.“

Es spricht einiges dafür, dass es sich bei den zuvor beschrieben Grenzsteinen um eben diese Grenzsteine des Herzogtums Jülich handelt. Zwar ist die höchste angetroffene Nummer 30 größer als die genannte Anzahl von 25. Aber die Karte von 1781 weist neben 8 Grenzbäumen schon 4 Grenzsteine auf. So könnte es durchaus sein, dass man vor Ort die ursprüngliche Anzahl durch die Altsteine und geeignetes Basaltmaterial von der Tomburg ergänzte.

Bedeutung des Buchstabenkürzels

Es bleibt weiterhin noch zu klären, wie weit die Buchstabengruppe als Initialen Jülichs gedeutet werden können. Ein interessanter Hinweis ergibt sich von einer anderen Grenze des Herzogtums Jülich im heutigen Kreis Viersen, an der etwa zur gleichen Zeit (1775) Grenzsteine aufgestellt wurden [6]: Auf diesen Grenzsteinen wurde „Herzogtum Jülich“ mit den Buchstaben „HG“ für „Herzogtum Gülich“ abgekürzt, eine Schreibweise für Jülich, die den Rheinbachern schon von Hermann Löhers „Wehmütiger Klage“ vertraut ist. Die Buchstabengruppe wurde in die ebene Seitenfläche eingraviert, so dass die Konturen besser erhalten sind als bei der hervorstehenden Ausführung an der Tomburg. Typografisch fällt auf, dass der untere rechte Bogen im „G“ stark reduziert ist, so dass er einem heutigen „C“ ähnelt. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die stark verwitterten Buchstabengruppen an der Tomburg kein „CT“, sondern in Wirklichkeit ein „GT“ darstellen - für „Gülich-Tomberg“. Der Begriff „Jülich-Tomberg“ erscheint wiederum in einer bei Naumann wiedergegeben „Karte sämtlicher Forsten … der ehemaligen Herrschaft Tomberg“, die in [7] auf die das erste Drittel des 19. Jahrhunderts datiert wird.

Abbildung 3: Der ehemalige Kammerbusch Tomberg aus der Karte von P. Müller von 1781 dunkel überlagert in der heutigen topografischen Karte mit den Positionen der Grenzsteine. Kartengrundlage: DTK10, grau von www.tim-online.nrw.de, Geobasisdaten der Kommunen und des Landes NRW © Geobasis NRW, 2013. Die Grenzsteine 24 bis 30 stehen entlang eines Grabens/Erdwalls A (gestrichelt). Bei B existiert im Wald ein ähnlicher Grenzgraben, allerdings ohne entsprechende Grenzsteine.
Abbildung 3: Der ehemalige Kammerbusch Tomberg aus der Karte von P. Müller von 1781 dunkel überlagert in der heutigen topografischen Karte mit den Positionen der Grenzsteine. Kartengrundlage: DTK10, grau von www.tim-online.nrw.de, Geobasisdaten der Kommunen und des Landes NRW © Geobasis NRW, 2013. Die Grenzsteine 24 bis 30 stehen entlang eines Grabens/Erdwalls A (gestrichelt). Bei B existiert im Wald ein ähnlicher Grenzgraben, allerdings ohne entsprechende Grenzsteine.

Dennoch bleiben Fragen offen:

  1. Nimmt man an, dass die verbliebenen Grenzsteine sich weitgehend an ihrem ursprünglichen Aufstellungsort befinden, so ergibt sich ein durchschnittlicher Abstand von 60 bis 90 m und eine gesamte Grenzlänge von ca. 3 km. Dies würde nur ausreichen, um etwa die nordöstliche Hälfte des gesamten Tomberger Kammerbusches abzugrenzen. Warum wurde nur dieses Teilstück mit den beschriebenen Grenzsteinen markiert?
  2. Was ist mit den fehlenden ca. 20 Steinen geschehen? 3. Es gibt Bereiche des Kammerbusches Tombergs (z.B. jenseits des Weges an Stein „1A“), an denen die Grenze offenbar ohne Steine durch eine reine Graben-Erdwall-Kombination gekennzeichnet wurde. Ähnliche Gräben gibt es auch am alten Kammerbusch Eckelsgrund, der gar nicht in Jülicher Eigentum überging. Sind diese Gräben eventuell die ältere Markierung der Kammerbüsche, neben den bekannten Grenz- oder „Scheid“-Bäumen?

Ein Teil dieser Fragen wird vielleicht einmal durch die Sichtung des von Naumann erwähnten umfangreichen Schriftverkehrs zwischen Jülich und den kur-kölnischen Amtsleuten geklärt werden können.

Schlussbemerkungen

Abschließend sei noch hervorgehoben, mit welch erstaunlicher Konstanz sich die Waldgrenze im Vergleich zum Wegenetz in den verschiedenen topografischen Kartenwerken über die Zeit erhalten hat. Wie schon erwähnt, gibt es zwischen der Müller-Karte von 1781 und der napoleonischen Tranchot-Karte von 1808-10 kaum Übereinstimmungen. Auch in der Preußischen Uraufnahme von 1847 weicht das Wegenetz sowohl von der Tranchot-Karte als auch von der heutigen Situation deutlich ab. Erst in der Preußischen Neuaufnahme von 1893-95 erscheint der „Kalker Weg“ in seinem heutigen Verlauf (siehe auch [8]). Offenbar wurde die nordwestliche Grenze des Kammerbusches Tomberg von 1781 zur Leitlinie für die Anlage dieses Weges.

Die Grenzsteine mit den noch vorhandenen Gräben und Erdwällen sind bemerkenswerte materielle Zeugen der jahrhundertelangen Nutzungs­geschichte der Rheinbacher Wälder. Zusammen mit dem Kalker Weg und dem Wanderweg in der Verlängerung der Tomberger Straße markieren sie die Grenzen des ehemaligen Kammerbusches Tomberg, die vor über 200 Jahren erstmalig genau vermessen wurden.

Den aufmerksamen Betrachter erinneren sie heute daran, dass schon zu dieser Zeit der Forst kein echter Naturwald mehr war, sondern eine knappe natürliche Ressource, um deren Kontrolle, Ausbeutung und Schutz zwischen verschiedenen Kräften heftig gestritten wurde.

Danksagung

Mein Dank gilt den „Archivfreunden“ Dietmar Pertz, Andreas Herrmann, Siegfried Formanski und Nikolaus Ziske sowie Herrn Franz Bongartz vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW für viele wertvolle Hinweise.

 

Quellen:

[1] Norbert Zerlett: Grenzsteine aus dem Kottenforst, Rheinische Heimatpflege 1/1973, S.17-28

[2] Norbert Zerlett: Grenzsteine in Wald und Flur, Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, 1988, S. 199-203

[3] Stadt Rheinbach und Freunde des Archivs: Grenzsteine aus der Rheinbacher Umgebung, Die Sammlung Peter Sieberg, Beiträge zur Geschichte der Stadt Rheinbach, Kleine Reihe Nr. 14, 2006

[4] Gerhard Naumann: Zur Forstgeschichte des Flamersheimer Waldes, Heft 8, Schriftenreihe der Landesverwaltung NRW, Düsseldorf, 1999

[5] Kartenaufnahme der Rheinlande durch Tranchot und v. Müffling 1803-1820, Reproduktion des Landesvermessungsamtes NRW, 1968, Blatt 110 Rheinbach, Original durch Ingenieurgeograph Boutinot 1808/10

[6] http://www.eberhard-gutberlett.de/ueberuns/kur-koeln--juelich---stein-nr-1---nr-5/index.html

(Internet-Aufruf am 31.8. 2013) „Historische Grenzsteine am Niederrhein & Limburg: Kur-Köln / Jülich Stein Nr. 1 – 5, Grenzsteine der Landesgrenze von 1775 vom Kurfürstentum-Köln(CC = Churcöln) Amt Oedt und dem Herzogtum Jülich (HG = Herzogtum Gülich) Amt Brüggen, Stadt Süchteln . Beginnt mit Stein Nr. 1 am Dreiländereck mit der Exklave Viersen vom HerzotumGeldern. Es gab ursprünglich 8 Grenzsteine. Stein Nr. 5 steht in Viersen "Gillesbruch" nördlich von Clörath.“

[7]Wolf D. Penning: Bauholz für Schloss Miel, Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, 2011, S.111

[8] CD-ROM Werk HistoriKa25: Historische topographische Karten des heutigen NRW im Wandel der Zeit, Landesvermessungsamt NRW, Bonn: CD von Altenahr (2005) und Rheinbach (2006), im Stadtarchiv Rheinbach